Kleiner großer Sonntag

2014 - Der Fischer und seine Frau

Eine Geschichte über das wunschlose Glücklichsein und das glücklose Wünschen
für Menschen ab 4 Jahren- nach einem Märchen der Brüder Grimm


Ein Fischer und seine Frau leben in einer armseligen Hütte. Sie haben nicht viel zum Leben, aber sie haben einander und sie sind glücklich. Eines Tages angelt der Fischer im Meer einen Butt, der ein verwunschener Prinz ist und um sein Leben bittet. Der Fischer wirft ihn ins Wasser zurück. Die Frau des Fischers will aber eine Gegenleistung für das Leben des Butts. Sie möchte sich vom Zauberfisch was wünschen. Ein größeres Haus, ein Schloss und vieles mehr. So beginnt eine unersättliche Wünscherei und kaum wird ihr ein Wunsch erfüllt, hat sie schon einen Neuen. Obwohl dem Fischer nicht wohl in seiner Haut ist, lässt er seine Frau gewähren, und so müssen die Beiden erfahren, dass die Erfüllung aller Wünsche nicht unbedingt glücklich macht.

Auf das Märchen der Brüder Grimm wirft das Ensemble des Neuen Theater Burgau seinen eigenen Blick. Zwei Schauspielerinnen (Dörte Trauzeddel und Marion Wessely) erzählen diese Geschichte vom Nicht-genug-bekommen mit Humor. Dabei wechseln sie rasant die Rollen, steigen in das Märchen ein und wieder aus, um als Schauspieler die Handlung zu kommentieren.

Regie: Vera Hupfauer
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